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Die perfekte Größe für dein Uhrenarmband finden, ausmessen, wechseln

Egal für welche Armbanduhr du dich letztlich entscheidest, ob sie sportlich oder elegant sein soll, sie muss passen. Und zwar zu dir und natürlich um dein Handgelenk.
Das passende Uhrenarmband zu finden, ist dabei eine Kunst für sich, die Länge kannst du aber vergleichsweise einfach messen. Alles, was du zur Größenermittlung wissen musst und wie du dein Uhrenarmband wechseln kannst, verraten wir dir in drei einfachen Schritten.

 

1. Das Uhrenarmband wechseln - die Breite messen


Auch Leder und Metall können im Laufe der Jahre schon einmal ihren Dienst aufgeben und selbst ein hochwertig gefertigtes Uhrenarmband kann reißen. Vor allem, wenn du dich in eine antike Uhr verguckt hast oder deiner alten Liebe das Lebensband reißt, ist der Wechsel des Armbands die richtige Wahl.
Die Breite des Armbands hängt dabei zwingend vom Gehäuse und der entsprechenden Halterung ab, nur so passt das Band wirklich an die Uhr. Natürlich spielt die Breitenwahl des Armbandes auch am Handgelenk eine Rolle, dann jedoch eher eine modische - diese Entscheidung triffst du aber bereits beim Kauf der Uhr. hast du eher breite Handgelenke, solltest du auch ein breites Armband wählen, das ist die Faustregel.
In der Regel ist das Uhrenarmband am Gehäuse halb so lang wie der Gehäusedurchmesser, konkret bedeutet das also bei einem Gehäusedurchmesser von 44mm ein Armband von 22mm. Dies ist jedoch eher ein unverbindlicher Styleguide, an den sich die meisten Hersteller halten. Willst du dein Uhrenarmband wechseln und sichergehen, so musst du millimetergenau nachmessen. Das Maß, dass du am Gehäuse nimmst, heißt übrigens Stegbreite oder Anstoßbreite.
Das funktioniert mit einem Messschieber oder Lineal, du findest im Netz aber auch Guides zum Ausdrucken. Dann musst du deine Uhr nur wie eine Schablone anlegen. In der Regel tendieren Uhrenarmbänder bei der Breite eher zu geraden Millimeterabmessungen, die häufigsten Größen sind 18, 20, 22, 24 oder 26 mm. Für Männeruhren liegen die Größen zumeist zwischen 18-24mm. Weil einige Armbänder sich zum Verschluss hin verjüngen, solltest du unbedingt an der Schlaufe für den Federsteg messen. Hast du dein altes Armband noch, kannst du dies natürlich auch zum Kauf des neuen mitnehmen.

 

2. Die passende Länge finden


Bei der Länge hast du mit einem gelochten Lederarmband immer noch ein wenig Spiel, klassische Metallbänder mit Gliedern hingegen müssen präzise ausgemessen sein, um gut zu passen.
Passt das alte Uhrenarmband gut, kannst du auch einfach das ausmessen. Das ist der Weg des geringsten Widerstandes, hierbei musst du nur kurzes und langes Ende aufaddieren und hast anschließend die passende Gesamtlänge. 70 mm beim kurzen Ende und 120 mm beim langen Ende summieren sich auf 190 mm Länge, kein Problem also.
Etwas komplexer wird es, wenn du Teile des Armbandes verloren hast, es gerissen ist oder deine Traumuhr gar kein Uhrenarmband mehr besitzt. In diesem Fall misst du den Umfang deines Handgelenkes mit einem Maßband. Vergiss nicht, den Durchmesser des Uhrengehäuses vom Ergebnis abzuziehen.
Kein Maßband zur Hand? Dann tut es auch ein Stück Schnur, das du anschließend an ein Lineal anlegst. Den Umfang deines Handgelenkes zu kennen, ist übrigens auch vor dem Uhrenkauf empfehlenswert, denn es erleichtert dir die Entscheidung bei der Größe des Gehäuses von Uhr oder Smartwatch.
Kalkuliere beim Kauf eines neuen Uhrenarmbandes mit einem Überstand von rund 30 mm, mindestens 25mm sollten es sein.
So sieht die Rechnung an einem Beispiel aus: Du hast einen Handgelenkumfang von 200 mm und ein Gehäuse von 40 mm, dann ist die Bandlänge 200 mm - 40 mm + 30 mm (Überstand) = 190 mm.

 

3. Das Uhrenarmband wechseln leicht gemacht


Grau ist alle Theorie: Hast du die richtigen Werte erst einmal ausgemessen und hältst dein neues Armband in Händen, so geht es an den konkreten Wechsel des Armbandes. Mit einem Federstegwerkzeug (spitze Seite) drückst du zunächst den Federsteg aus dem Gehäuse, wenn du dies nicht bereits getan hast oder es dir bereits passiert ist. Hast du die Reste des alten Armbands entfernt, setzt du zunächst den Federsteg ein und fädelst dann das Uhrenarmband ein. Das kannst du theoretisch auch mit einer Messerspitze oder einem flachen Schraubendreher tun, aber das kann sehr fummelig werden. Ein Federstegwerkzeug bekommst du bereits für unter 10,- Euro und das sollten deine Nerven dir in dem Fall wert sein.
Ist alles fest eingefädelt und die Federstege sitzen wieder, ist der Eingriff abgeschlossen und du kannst deine Uhr mit brandneuem Armband genießen.

Ein neues Armband ist wie ein neues Leben (für deine Uhr)

Möchtest du ein Vintage-Modell wieder fit für dein Handgelenk machen, ein abgetragenes Armband austauschen oder ist dein altes Armband einfach gerissen? Mit unserem Guide kannst du ganz einfach und maßgenau ein neues Uhrenarmband finden, wechseln und deine Uhr so wieder fit fürs Handgelenk machen.